Der Tenor Moises Parker ist anglo-spanischer Abstammung, geboren in Kuba.
Er studierte Theologie, Philologie und Musik. Die gesangliche Ausbildung erfolgte an der renommierten "Julliard School" in New York und am "Verdi Conservatorium" in Mailand.
1976 debütierte er in Bizets "Carmen" als Don José an der New York City Opera. Ab 1980, während seines dreijährigen Engagements an der Straßburger Opéra du Rhin, sang er verschiedene Rollen des französisch-lyrischen Repertoires.
Seine internationale Karriere verfolgt er seit 1982 und gastierte u.a. an den Opernhäusern von Glasgow, Philadelphia, Baltimore, Prag und Kapstadt sowie in Deutschland am Nationaltheater München, am Staatstheater Stuttgart, an der Deutschen Oper Berlin sowie dem Stadttheater Dortmund.
Sein italienisches, französisches und deutsches Repertoire umfaßt über 30 Hauptrollen (u.a. Don Alvaro, Florestan, ldomeneo, Bacchus, Manrico, Otello, Calaf).
Seit 1992 arbeitet er intensiv am Heldenfach; neben Otello, den er über 80mal in den verschiedenen Opernhäusern Europas sang, gestaltete er vor allem den Tannhäuser in Würzburg, Prag, Braunschweig und Kaiserslautern (über 40 mal) sowie den Lohengrin (mit der Staatsoper Prag) und den Tristan. Letzteren gab er 1996 mit großem Erfolg in einer Neuinszenierung des Stadttheaters Würzburg.
Weitere Höhepunkte des Jahres 1996 waren sein Otello bei den Sommerfestspielen der Staatsoper Budapest und beim ,,Alexandria World Festival" in Ägypten.
Unter seinen Partnern sind international bekannte Persönlichkeiten wie Annabel Bernard, Oskar Hildebrand, Waltraud Meier, Sharon Sweet, Falk Struckmann und Bernd Weikl.
Moises Parker arbeitete unter anderem mit folgenden Dirigenten und Regisseuren: Richard Armstrong, Alain Lombard, Janos Kulka, Garcia Navarro, Stefan Soltesz, Götz Friedrich, Joachim Herz, Ulrich Peters, Dominik Neuner.
zur Kurzvita